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Die Weltensegler ist ein früher deutschsprachiger Science-Fiction-Roman, der die Fahrt über irdische Grenzen hinaus als wissenschaftliches, technisches und moralisches Abenteuer entwirft. Daiber verbindet populärwissenschaftliche Spekulation mit der Erzähltradition des Reise- und Abenteuerromans: Beobachtung, Experiment und Staunen strukturieren die Handlung ebenso wie die Begegnung mit dem Unbekannten. Im Kontext der um 1900 aufblühenden Zukunftsliteratur steht das Werk zwischen Jules-Verne'scher Technikbegeisterung und jener kosmischen Imagination, die später die Raumfahrtliteratur prägen sollte. Albert Daiber, Arzt, Naturbeobachter und Schriftsteller, brachte in sein Erzählen eine deutlich empirische Grundhaltung ein. Seine medizinisch-naturwissenschaftliche Bildung, seine Reiseerfahrungen und das zeitgenössische Interesse an Astronomie, Evolution und technischen Möglichkeiten erklären die besondere Mischung aus Gelehrsamkeit und Erfindungskraft. Der Roman wirkt daher weniger wie bloße Fantastik als wie ein literarisches Labor, in dem die Wissenschaft seiner Epoche erzählerisch weitergedacht wird. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die die Ursprünge der Science-Fiction im deutschen Sprachraum erkunden möchten. Es bietet nicht nur spannende Imaginationen fremder Welten, sondern auch ein aufschlussreiches Dokument der Hoffnungen, Denkweisen und kulturellen Selbstbefragungen des frühen technischen Zeitalters.
Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Abschließend fassen unsere handverlesenen unvergesslichen Zitate zentrale Aussagen und Wendepunkte zusammen und verdeutlichen so die Kernthemen der gesamten Sammlung.