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Mit ausdrucksstarken Bildern erzählen der Journalist Aleš Palán und der Foto-graf Jan Šibík in "Lieber in der Wildnis verrückt werden" die einzigartigen Geschichten derer, die der Zivilisation den Rücken kehrten - fernab von Zwängen und Normen der Gesellschaft. Die Gespräche zeigen das Aufeinandertreffen mit unterschiedlichsten Menschen. Manche spiegeln das Wilde der Natur, andere jedoch wirken unerwartet vertraut, kaum auszumachen als "Einsiedler in der Wildnis". Sie berichten von ihren Ausbrüchen in die ungezügelte Freiheit sowie von Sorgen und Stress, die sie wie Gepäckstücke im alten Leben zurückließen. Ihr ständiger Begleiter ist die Einsamkeit in ihren vielen Formen, oft befreiend, manchmal erdrückend, aber immer selbstgewählt. Ihre Lebensmodelle geben uns die Möglichkeit, in fremde Biografien einzutauchen und unsere eigenen zu reflektieren. Heraus-fordernd frei und pur, so konfrontiert Aleš Palán uns mit seinem Buch: Wann brechen wir aus?
Aleš Palán, geb. 1965 in Jihlava, brach sein Studium der Erziehungswissenschaften in Brno ab und wanderte mehrere Jahre durch Tschechien. Seit 1993 ist er journalistisch tätig, leitete Kurse für Kreatives Schreiben und Kommunikation und arbeitet seit 2019 als freier Schriftsteller. In Tschechien wurde er mehrfach für seine Interviewbücher ausgezeichnet.