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Dieses Buch blickt hinter die Kulissen der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie auf die persönlichen Beziehungen der Kaiserin Sisi. Mit zunehmendem Druck am Hof und den familiären Tragödien, vor allem nach dem Selbstmord ihres Sohnes Rudolf, verdrängten Resignation und Verzweiflung über ihr Leben und die Welt die Freude am Lachen immer mehr. Sie trug schwarze Kleider und verbarg Ihr Gesicht oft hinter Fächern oder Schleiern.
Auf Fotographien und Gemälden ist eine geheimnisvoll lächelnde Kaiserin nur selten zu sehen, eine lachende kaum. Aber trotz aller Tragik erlebte sie auch heitere Phasen in ihrem Dasein und konnte durchaus lachen, auch wenn man den Schalk nicht gleich entdeckte. Oftmals blitzte ihr geistreicher, herzlicher Witz, wandelte sich unversehens zu einem von Ironie, Spott und Häme grau getönten und einem von Zynismus und Sarkasmus schwarz gefärbten galligem Humor.
Erstmals werden in diesem Buch Korrekturen an dem Bild einer ausschließlich depressiven, exzentrischen und zur Heiterkeit unfähigen Kaiserin vorgenommen, deren seltenes Lachen jedoch faszinierte und die einen ganz eigenen Humor besaß.
Alfons Schweiggert übernahm nach dem Studium einen Lehrauftrag an der LMU München. Von 1993 bis 2009 war er als Institutsrektor am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in München tätig. Seitdem publiziert er als freier Autor unter anderem zu seinen Schwerpunkten Karl Valentin, Sisi und Ludwig II., zuletzt im Volk Verlag "Herzog Max in Bayern. Sisis wilder Vater" und "Der Ludwig-II-Prozess. Die Schuldigen an der Königskatastrophe".