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"Der Domino-Klub" entfaltet eine spannungsreiche Gesellschafts- und Geheimnisprosa, in der der titelgebende Klub zum Brennpunkt verdeckter Interessen, sozialer Maskierungen und moralischer Prüfungen wird. Allen Upward verbindet Elemente des Detektiv- und Sensationsromans mit der kühlen Beobachtungsgabe des spätviktorianisch-edwardianischen Gesellschaftsromans. Der Stil ist pointiert, dialogisch geschärft und von jener intellektuellen Ironie geprägt, die hinter scheinbar mondänen Szenen politische und psychologische Konflikte sichtbar macht. Allen Upward, Jurist, Publizist, Dichter und vielseitiger Romancier, bewegte sich in den geistigen Spannungsfeldern seiner Zeit: Imperialpolitik, internationale Krisen, moderne Wissenschaftsgläubigkeit und literarische Experimentierfreude. Seine Erfahrungen mit Recht, Diplomatie und öffentlicher Debatte schärften seinen Blick für Institutionen, Machtspiele und rhetorische Täuschung. Gerade diese biographische Mischung erklärt die souveräne Verbindung von Unterhaltung, Analyse und zeitkritischer Allegorie in diesem Werk. Empfohlen sei "Der Domino-Klub" Leserinnen und Lesern, die klassische Spannungsliteratur nicht nur als Rätsel, sondern als kulturhistorisches Dokument begreifen möchten. Das Buch bietet Atmosphäre, Intrige und gesellschaftliche Diagnose zugleich und belohnt besonders jene, die feine Zwischentöne, verschlüsselte Motive und die literarische Eleganz einer Übergangsepoche schätzen.
Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor. - Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.
Allen Upward, geboren 1863 in Sussex, England, war ein bedeutender englischer Schriftsteller und Philologe des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine Vielseitigkeit und Originalität, schrieb Upward in verschiedenen Genres, darunter Romane, Gedichte und politische Essays. Sein wichtigstes Werk "The New Word" von 1910 war eine radikale Neuerung in der Welt der Literatur und prägte die Entwicklung des modernen Fantasieromans. In diesem Werk entwickelte Upward eine komplexe philosophische und linguistische Theorie, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen ließ und die Möglichkeiten der menschlichen Vorstellungskraft erforschte. Upwards literarisches Schaffen überspannte verschiedene Themen und Genres, von politischer Satire bis hin zu mystischer Spekulation. Seine Werke hinterlassen ein Erbe von Innovation und Originalität in der englischen Literatur und haben bis heute Einfluss auf die literarische Landschaft.