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Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Augsburg (Institut für Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie lassen sich mystische Gotteserfahrungen in einer rational geprägten Welt erklären - handelte es sich um echte spirituelle Phänomene oder um psychische Erkrankungen? Diese Arbeit untersucht die Gottesbegegnungen dreier faszinierender Frauen des Mittelalters: Die erotisch-sinnliche Minnemystik Hadewijchs von Antwerpen, die qualvollen Leidens- und Dämonenvisionen Christinas von Stommeln sowie die wachen, lehrreichen Schauungen Hildegards von Bingen. Durch die Verbindung von Phänomenologie und Religionspsychologie wird anschaulich aufgezeigt, wo die Grenze zwischen klinischer Pathologie und authentischem spirituellem Ausnahmezustand verläuft.
Amelie Christina Zsidakovits, geboren 1999 in Augsburg ist Philosophin, Germanistin und Autorin. Das kreative Spiel mit Sprache begleitet die Denk- und Schreiberin, seitdem sie einen Stift halten und ihre ersten Wörter schreiben kann. Dabei legt sie viel Wert auf das Experimentieren mit Sprache, Worten und Ideen. So entstehen kreative, lustige, sinnliche und manchmal auch bizarre Wortspielereien, vor allem in Form von Lyrik und kurzer Prosa. Darüber hinaus interessiert sie sich vor allem für Ontologie, Metaphysik und Ästhetik im Sinne der Aisthesis. Sie lebt mit Mann und Hund in ruhiger und inspirierender Umgebung.