Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
"Anwesend, aber nicht gemeint" erzählt von einem Schüler, der am Gymnasium den Anschluss verlor, die Schule ohne Abitur verließ und später über die Berufsausbildung zurück zum Lernen fand. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus fragt das Buch, warum Schule manche junge Menschen nicht erreicht und warum Scheitern so häufig als individuelles Defizit gelesen wird.
Das Buch ist keine Abrechnung mit Lehrkräften, sondern eine kritische Analyse der Bedingungen, unter denen Lernen gelingt oder misslingt. Es zeigt, dass Bildung mehr braucht als Unterricht, Stoff und Leistungsmessung: Sinn, Beziehung, Selbstwirksamkeit, formative Rückmeldung und Schulen, die selbst lernfähig sind.
André Schilling, M.A., ist Medizin- und Gesundheitspädagoge und unterrichtet in der Ausbildung von Gesundheitsberufen. Sein Weg dorthin verlief alles andere als geradlinig: Er verließ das Gymnasium ohne Abschluss, absolvierte eine Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik und studierte anschließend während des Quereinstiegs in die Lehre berufsbegleitend - zunächst bis zum Bachelor in Medizinpädagogik, dann bis zum Master in Medizin- und Gesundheitspädagogik. Heute steht er auf der anderen Seite des Klassenraums und unterrichtet die Schülerinnen und Schüler, die einen ähnlichen Weg gegangen sind wie er. Diese Biografie ist der Ausgangspunkt seines Buches. Schilling schreibt nicht über Bildung aus der Distanz des Beobachters, sondern aus der doppelten Perspektive des Betroffenen und des Pädagogen: als jemand, der erlebt hat, was passiert, wenn ein System einen Menschen nicht sieht - und der heute pädagogisch versteht, warum das kein Zufall war.