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Wie sind Medien und Bildung verwoben? Anna-Maria Nothelfer entwickelt einen Ansatz der kritisch-gestalterischen Medienbildung, der Medien gesellschaftstheoretisch und ästhetisch erschließt. Sie bietet damit einen Gegenvorschlag zu Konzepten digitaler Bildung, die auf datengetriebene Steuerungslogiken setzen. Denn diese werden weder den Medien noch dem Bildungsbegriff gerecht. Wie lässt sich digitale Medienbildung also neu denken?
Anna-Maria Nothelfer, Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal
Abbildungsverzeichnis Ein virtuoses Medium: Der Computer zwischen Informatik und Kunst Teil I: Bildung zwischen Ist- und Sollzustand 1. Digitale Bildung in bildungspolitischen Konzepten 1.1 Das Motiv der Selbstbestimmung und Teilhabe 1.2 Das Motiv der datenbasierten Individualisierung 1.3 Aktualisierungen in der Covid-19-Pandemie 2. (Post-)Kybernetik? 2.1 Macht der Gestaltung 2.2 Computer, Information, Lernen 2.3 Kybernetisierung und Post-Kybernetische Ansätze 3. Bildungstheoretische An- und Umwandlungen 3.1 Zur Krise des Bildungsbegriffs 3.2 Von struktural zu relational - Medienbildung im fachlichen Diskurs 3.3 Sprung zu den Medien Teil II: Das Phänomen der Medien - eine zarte Empirie 4. Medien, Massagen und McLuhan 4.1 McLuhan und die Medien 4.1.1 Medien als Gestalt(geber) 4.1.2 Die elektronische Umwelt: Kybernetische Kultur 4.2 Medienbildung und McLuhan 4.2.1 Figur und Grund 4.2.2 Digitale Medialität? 4.2.3 Der Künstler und das Anti-Environment 4.3 McLuhans Methode, Bildung und Gestalt 5. Medialität als Spur 5.1 Medien, Medialität, Medienkonstellationen 5.2 Von Boten und Spuren 5.3 Eine zarte Empirie? Auf den Spuren der Medialität 6. Gestaltende Praxis oder Metaphorische Übersetzungen 6.1 Gestaltung als Form der Medienbildung 6.2 (Medien-)Didaktische Schlussfolgerungen 6.3 Implikationen für die Gestaltung von Bildungsmedien 7. Schluss: Eine kritisch-gestalterische Medienbildung Danksagung Literatur Anhang