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Wie manifestieren sich antisemitische Weltbilder in Kunstwerken? Welche Wirkungen entfalten sie in ihrer manipulativen visuellen Macht in Kulturkämpfen bis in die Gegenwart? Die Fragen sind drängender denn je ob des wieder weltweit zunehmenden Antisemitismus, der sich auch in der documenta fifteen offenbarte. Die Beiträge des Bandes zeigen, wie Antisemitismus als visueller Code teils plakativ, teils subversiv operiert/e. Analysiert werden Motive des tradierten christlichen Antijudaismus, nationalistische und antikapitalistische antisemitische Bildsprachen sowie das Zusammenwirken von antisemitischen und kolonialistischen Kulturtechniken. Ergänzend bietet die Publikation Impulse zur NS-Provenienzforschung sowie zu kuratorischen Strategien im Umgang mit antisemitischen Quellen und Objekten. - Neue bildhistorische und bildkritische Forschungen zu antisemitischen Codes - Gesellschaftliche, politische und ökonomische Kontextualisierungen antisemitischer Kulturtechniken - Kuratorische Strategien im Umgang mit antisemitischen Kunstobjekten - Mit deutschen und englischen Beiträgen
Ines Gerber, Graduiertenkolleg "Belongings", Universität Leipzig, Meike Hopp, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Universität zu Köln, Dorothee Wimmer, Centre for Art Market Studies / Technische Universität Berlin Mit Beiträgen von Peter Bell, Gabriela Benner, Nikolaus Bernau, Johanna Bork, Christina Brinkmann, Louisa Denker, Ines Gerber, Meike Hopp, Andreas Huth, Sylvia Karges, Alexey Markin, Mira Anneli Naß, Anne D. Peiter, Nora Sternfeld, Julia Stolba, Elke Anna Werner, Annika Wienert, Dorothee Wimmer
E-Mail: productsafety@degruyterbrill.com