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Im Bleiberger Hochtal kehrt keine Ruhe ein. Als bei Sprengarbeiten in einem stillgelegten Stollen grausige Leichenteile entdeckt werden, beginnt für Kommissar Valentin de Monte ein Fall, der tiefer reicht als jeder Schacht. Die Spur führt zurück in eine lange verdrängte Vergangenheit: Ein slowenischer Student, einst spurlos verschwunden. Eine Tochter, gefangen zwischen Liebe und Verrat. Und ein Berg, der seine Geheimnisse jahrzehntelang verschlossen hielt. Gemeinsam mit seiner slowenischen Kollegin Maja Vrbinc und Commissario Maurizio Trevestan aus Italien gräbt De Monte nicht nur nach einem Mörder - sondern nach einer Wahrheit, die besser für immer begraben geblieben wäre. Der zweite Drei-Länder-Fall des Ermittlerteams im Trilateralen Polizeibüro Thörl-Maglern entführt in die düstere Tiefe von Kärnten, Slowenien und Friaul. Atmosphärisch dicht, spannend bis zur letzten Seite - und mörderisch schön.
Arnulf Prasch, Jg. 1965, ist Journalist und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Alpen-Adria-Raum. "Die gemeinsame Geschichte in der Zeit der Habsburgermonarchie hat die Region geprägt, und das auch abseits politischer Entwicklungen", sagt der Autor, der mit seiner Gattin in Villach in Kärnten lebt und am liebsten mit dem Wohnmobil ans Meer fährt oder die Bergwelt im Alpen-Adria-Raum erwandert. "Drei Länder - Drei Leichen" war sein erster Kriminalroman, damit erfüllte er sich selbst einen lang gehegten Wunsch. "Die Figuren sind natürlich frei erfunden, die Handlung auch, aber Teile davon könnten sogar wirklich so stattgefunden haben."