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Ausgehend von der Ausstellung "Himmel im Spiegel" in der Überwasserkirche Münster legt diese Studie eine grundlegende Leerstelle theologischer Anthropologie frei: die unzureichende Berücksichtigung verkörperter Vielfalt. Mit kritisch-hermeneutischer Präzision analysiert die Arbeit exkludierende Normierungen und erschließt im interdisziplinären Dialog mit Philosophie und Disability Studies das Desiderat einer inklusiven, verkörperungssensiblen Anthropologie. Ein innovativer Beitrag zur systematischen Theologie, der die Kategorie der Verkörperung als zentrales Leitmotiv profiliert und neue Impulse für Forschung und kirchliche Praxis eröffnet. Zur Printausgabe
Barbara Engelmann, Dr. theol., geb. 1991, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Universität Tübingen.