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Manche Wörter gehen nicht verloren. Sie warten nur darauf, gefunden zu werden. Als Mila an einem ganz normalen Dienstag das falsche Wort sagt, fällt tief unter ihrer Schule etwas aus einem Regal. Wenig später steht sie vor einer Tür, die es eigentlich nicht geben dürfte: dem Fundbüro der verlorenen Wörter. In Gläsern und Schubladen leben hier die Wörter, die wir zu oft, zu schnell oder gar nicht mehr benutzen - müde geworden, überarbeitet, vergessen. Über sie wacht der geheimnisvolle Herr Quast. Doch im untersten Keller regt sich "der Kürzer": eine Macht, die Sätze frisst, Gefühle in Kästchen presst und am liebsten alles auf ein einziges Wort reduzieren würde. Denn Leere lässt sich leichter ordnen als ein ganzer Mensch. Benno Vorberg erzählt eine moderne Geschichte über das Kostbarste, was Kinder lernen können: die richtigen Worte für das zu finden, was sie fühlen. Leise, klug und voller Bilder, die im Kopf bleiben, verhandelt "Der Keller der verschwundenen Wörter" große Themen - Freundschaft und Eifersucht, Entschuldigung und Verzeihung, Zuhören in einer Welt, die immer schneller "Sag's kürzer" verlangt. Eine Geschichte in der Tradition von Momo, die Kindern Mut macht, genau zu sein, und Erwachsene daran erinnert, dass "ein bisschen" manchmal sehr viel ist. Ein Vorlese- und Selbstleseschatz, der nach der letzten Seite weiterwirkt, am Esstisch, im Klassenzimmer und überall dort, wo Kinder das richtige Wort suchen. Für Leserinnen und Leser ab 8 Jahren und zum Vorlesen ab 6. Ideal für den Einsatz in Grundschule, Hort und Ethikunterricht oder Abends vor dem Einschlafen.
Ich bin Benno Vorberg, Kinderbuchautor aus Norddeutschland. In meinen Geschichten geht es um Sprache, genaues Hinsehen und jene kleinen Veränderungen, die oft erst sichtbar werden, wenn man sich Zeit nimmt. Meine Bücher verbinden Erzählen, Beobachten und Lernen, ohne daraus Unterricht zu machen. Beim Schreiben von Kinderbüchern möchte ich Kindern etwas zutrauen. Ich möchte sie in meinen Geschichten nicht belehren, sondern ihnen die Möglichkeit bieten, die Welt um sie herum selbst zu entdecken.