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Die Waffen nieder! erzählt die Lebensgeschichte von Martha Althaus, einer Frau aus dem österreichischen Adel, deren Schicksal tief von den Kriegen geprägt wird, die Europa im 19. Jahrhundert erschütterten. Durch Verluste, Trennungen und schmerzvolle Erfahrungen beginnt Martha, die Vorstellungen von Ruhm, Ehre und Patriotismus infrage zu stellen, mit denen die Gesellschaft die Gewalt rechtfertigt, bis sich ihr persönliches Leid in ein leidenschaftliches Plädoyer für den Frieden verwandelt. Mit einem scharfen Blick und tiefem Humanismus prangert Bertha von Suttner die verheerenden Folgen des Krieges an und stellt sich gegen den Militarismus ihrer Zeit.
Bertha von Suttner (1843-1914) war eine österreichische Schriftstellerin, Journalistin und Pazifistin und gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der internationalen Friedensbewegung. Große Bekanntheit erlangte sie mit ihrem Roman Die Waffen nieder! (1889), einer eindringlichen Anklage gegen Krieg und Militarismus, die die europäische Gesellschaft ihrer Zeit nachhaltig beeinflusste. Als Freundin und geistige Weggefährtin Alfred Nobels spielte sie eine wichtige Rolle in der internationalen Friedensbewegung und wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.