Bertrand Perz, Gabriele Hackl, Alexandra Wachter

Autobahnbau in Österreich unter NS-Herrschaft

Konzeption - Inszenierung - (Zwangs)Arbeit - Folgen
Buch (Hardcover)
EAN 9783205223917
Veröffentlicht September 2026
Verlag/Hersteller Boehlau Verlag
39,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Mit dieser Studie liegt erstmals eine Darstellung der Frühgeschichte des Autobahnbaus in Österreich vor. Wie in vielen Ländern Europas gibt es auch hier schon in der Zwischenkriegszeit Überlegungen zur Errichtung von Autobahnen, der Bau beginnt aber erst 1938 nach dem "Anschluss" an NS-Deutschland. Entlang der geplanten Trassen entsteht ein dichtes Netz an Lagern zur Unterbringung der Arbeitskräfte. Im krassen Gegensatz zur NS-Propaganda herrscht an den Baustellen massiver Geräte-, Material- und Arbeitskräftemangel. Nach Kriegsbeginn werden tausende ausländische Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Kriegsbedingt enden die Bauarbeiten 1942, nur 17 km Autobahn sind zu diesem Zeitpunkt fertiggestellt. Die Zweite Republik knüpft in den 1950er Jahren direkt an den Vorarbeiten aus der NS-Zeit an.

Portrait

Bertrand Perz, Historiker, bis 2023 Universitäts-Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Mitglied des Kuratoriums der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora; Vorstandsmitglied des Vereins DÖW; Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte; stv. Mitglied im Kunstrückgabebeirat der Republik. Forschungsfelder: Nationalsozialismus, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Holocaust, Erinnerungskultur, Verkehrsgeschichte.

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