Blick ins Buch

Bettina Codrai

Ich-Diskurse in Maxim Billers Prosa

1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 2,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 268 Seiten
EAN 9783631657539
Veröffentlicht August 2015
Verlag/Hersteller Peter Lang

Auch erhältlich als:

eBook (epub)
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76,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Das Buch hat die Darstellung deutsch-jüdischer Identität in ausgewählten Prosatexten des zeitgenössischen, deutsch-jüdischen Autors Maxim Biller zum Thema. Seit 1989 ist jüdisches Leben in Deutschland «sichtbarer» und heterogener geworden. Das liegt maßgeblich an der veränderten Selbstrepräsentation vieler jüngerer Juden. In und mit seinen Texten Der gebrauchte Jude (2009), Esra (2003), Die Tochter (2000) und seinen Kurzgeschichten (1990/1994) bricht Maxim Biller - der kontroverseste Vertreter der sogenannten Zweiten Generation - mit den Tabus, die den Diskurs über deutsch-jüdische Identität nach wie vor bestimmen. Wie, warum und mit welchen Effekten er das macht, analysiert die Autorin mithilfe von Michel Foucaults Diskurstheorie und Judith Butlers Theorie der Performativität.

Portrait

Bettina Codrai studierte Literatur- und Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Fribourg (Schweiz). Es folgten PhD Studentship und Teaching Assistantship an der Universität Southampton (UK). Ihre Forschungsgebiete sind zeitgenössische, deutsch-jüdische Literatur und Kultur, Identitätsdiskurse und Diasporas.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Maxim Biller - Zweite Generation deutsch-jüdischer Autoren - Diaspora - Identitätsdiskurse - Performativität - Der gebrauchte Jude - Identität erschreiben - Third Space - Esra - Das Eigene und das Andere - Frühe Erzählungen, Die Tochter - Fiktionale Negative Symbiose - Tod des Autors - Authentizität - Jüdische Männer und deutsche Frauen.

Hersteller
Lang, Peter GmbH
Gontardstraße 11

DE - 10178 Berlin

E-Mail: r.boehm-korff@peterlang.com