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Ein Sechsjähriger, ein Stofftiger und täglicher Aufstand gegen die Vernunft Calvin ist sechs und hat kein Interesse daran, erzogen zu werden. Sein Verbündeter: Hobbes, ein Stofftiger, der lebendig wird, sobald niemand hinsieht. Gemeinsam bauen sie Schneemänner mit dunklen Absichten, rasen mit dem Bollerwagen den Hang hinunter und diskutieren nebenbei über Sinn und Unsinn des Erwachsenwerdens. Eltern, Lehrer, Babysitterin und Nachbarstochter Susie sind reihenweise überfordert. Bill Watterson erzählt das in klassischen Zeitungsstrips: leichter Tuschestrich, herrlich überdrehte Mimik, ein Timing, das nach der Pointe noch nachwirkt. Der Strip erschien ab 1985 in Tageszeitungen weltweit und prägte das Genre weltweit. Band 1 versammelt den Anfang dieser Reihe - und zeigt auf 128 Seiten, warum Calvin und Hobbes Kultstatus haben: Zwischen Slapstick und leiser Melancholie liegt oft nur ein Panel.- Anarchie im Kinderzimmer: Calvin verweigert jede Erziehung so konsequent, dass Eltern und Lehrer abwechselnd sprachlos und schwach vor Lachen sind.- Vier Panels, eine perfekte Pointe: Wattersons klarer Strich und sein präzises Timing machen aus wenigen Bildern eine komplette Geschichte.- Humor, der mitwächst: Kinder lachen über die Streiche, Erwachsene über die Philosophie dahinter, empfohlen ab etwa 8 Jahren.- Band 1 von 14: Jeder Band ist unabhängig lesbar - ideal zum Einstieg oder als Geschenk für Fans der Reihe.- Bestens geeignet für Fans von GARY LARSON, GREGS TAGEBUCH oder CLEVER UND SMART Respektloser Humor in kurzen Strips: der beste Einstieg in einen Comicklassiker und für alle, die Witz mit Tiefgang suchen.
Der Autor und Zeichner Bill Watterson (eigentlich William B. Watterson II.) kam am 5. Juli 1958 in Washington D. C. zur Welt. Als er sechs Jahre alt geworden war verschlug es die Familie allerdings nach Ohio. Dort schloss Watterson 1980 erfolgreich sein Studium der Politikwissenschaften ab, verheirat ist er mittlerweile mit seiner Frau Melissa. Er lebt recht zurückgezogen, scheute stets die Öffentlichkeit und hasste es, im Mittelpunkt zu stehen oder als 'Berühmtheit' angesehen zu werden. Seit Ende der 80er Jahre gibt der beliebte Künstler nun schon keine Interviews mehr. So ist auch nicht allzu viel über ihn selbst als Menschen bekannt:
Nur fünf Jahre nach seinem Studienabschluss veröffentlichte Watterson dann die Kultserie 'Calvin und Hobbes'. Zehn Jahre lang zeichnete er die Abenteuer des kleinen Jungen und dessen Kuscheltiger, bis er am 31.12.1995 auf eigenen Willen hin den letzten Strip um den kleinen Chaoten und dessen Stofftiger veröffentlichte. Gegen Ende seiner Schaffenszeit wurde sein Comicstrip weltweit in mehr als 2.300 verschiedenen Zeitungen abgedruckt und die Verkäufe der einzelnen Sammelalben liegen heute bei rund 30 Millionen...
Als Bill Watterson in jungen Kindertagen seinen ersten Comic las stand für ihn bereits fest, dass er nichts anderes tun wollte. Bereits in der Highschool zeichnete er an seinen eigenen Werken, veröffentlichte sie später auch in der Studentenzeitung seines Colleges in Gambier. Nach einem sehr kurzlebigen Engagement als politischer Cartoonist bewarb sich Watterson schließlich mit seinen Eigenkreationen bei verschiedenen amerikanischen Pressesyndikaten wurde jedoch wieder und wieder abgelehnt.
In einem seiner Strips hatte er damals Calvin und Hobbes als Nebenfiguren eingebaut: Calvin stellte den jüngeren Bruder des Hauptcharakters dar und Hobbes sein Lieblingsstofftier. Diese Nebenhandlung fand eines jener Syndikate wesentlich spannender als den eigentlichen Comic von damals und schlug vor, aus diesen beiden Figuren eine eigene Serie zu entwickeln. Ironischerweise lehnte jenes Syndikat 'Calvin und Hobbes' später ab. 'Universal Press Syndicate' dagegen schnappte sich den Strip ein Glücksgriff, wie sich herausstellen sollte.
Der Erfolg ließ nicht sonderlich lange auf sich warten, heute zählt 'Calvin und Hobbes' zu den berühmtesten Zeitungscomics weltweit. Doch trotz des umwerfenden Erfolgs lehnte Watterson es stets ab, dass Merchandise-Produkte siener Figuren in Umlauf kamen. So wurden nie Tassen, T-Shirts, Bettwäsche oder ähnliche Produkte produziert, da der Zeichner der Meinung war, ein solches Angebot würde den Wert seiner eigentlichen Arbeit mindern.