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Nicht die im Sold des britischen Königs kämpfenden Soldaten aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel stehen im Mittelpunkt dieses Buches und auch nicht das Rock-'n'-Roll-Idol Elvis Presley. Vielmehr werden unterschiedliche Aspekte eines transatlantischen Transfers in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in den Blick genommen - und dies bereits für die Zeit vor dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Um dies möglichst anschaulich zu machen, werden die Facetten dieser Beziehungen anhand von konkreten Beispielen - etwa Einzelpersönlichkeiten, Auswanderergruppen oder Firmen - betrachtet. Damit wird die Fokussierung auf Hessen-Kassel relativiert und andere Regionen, auch und gerade das weitere Rhein-Main-Gebiet in den Blick gerückt.
Holger Th. Gräf (* 1960) hat in Gießen und Leicester (GB) Geschichte und Geografie studiert. Nach seiner Promotion 1992 war er Assistent an der Humboldt-Universität (Berlin) und "Brittingham Visiting Scholar" in Madison (USA). Seit 1996 ist er am Hessischen Institut für Landesgeschichte in Marburg tätig. Er beschäftigt sich mit Stadt-, Adels- und Militärgeschichte sowie historischer Bildkunde. Christina Stehling (* 1970) ist freie Projektmitarbeiterin am HIL in Marburg. Ihre Forschungsinteressen liegen u. a. im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte, der Bildungsgeschichte und der Verwandtschaftsforschung. In ihrer Dissertation hat sie anhand der ökonomischen Praktiken frühneuzeitlicher Marburger Professorenhaushalte deren Bedeutung für Stadt und Universität untersucht.