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Viele soziale Organisationen scheitern nicht an Ideen oder gesellschaftlichem Bedarf, sondern an internen strukturellen Hürden - vor allem beim Übergang von einer gründerzentrierten Phase zu einer nachhaltig aufgestellten Organisation mit geteilter Verantwortung. Oft mangelt es an strategischer Reflexion der Gründerrolle, was Stagnation oder Konflikte auslösen kann. Das Buch bietet eine systematische Typologie der Phasen und Rollen von Gründer:innen sowie praxiserprobte Werkzeuge zur Selbstreflexion und Organisationsentwicklung. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Fallstudien und praxisnahen Methoden unterstützt es Gründer:innen, ihre Identität neu zu definieren, Verantwortung zu teilen und ihre Organisation zukunftsfähig zu gestalten.
Christina von Rotenhan
Christina von Rotenhan studierte Kunstgeschichte, Organisationspsychologie und Germanistik in Berlin, Rom und Göttingen, ist systemische Organisationsentwicklerin (DGSF) und lehrt am Center for Philanthropy Studies der Universität Basel und der Foundation Board Academy. Christina begleitet Organisationen, die gesellschaftlichen Wandel gestalten - Stiftungen und Familien, soziale und kulturelle Organisationen und werteorientierte Unternehmen. Sie arbeitet mit Führungsteams und Boards in den Momenten, in denen Richtung, Zusammenarbeit und Verantwortung neu verhandelt werden müssen. Einen Schwerpunkt in ihrer Beratungspraxis bilden Nachfolgeprozesse - Übergänge, die weit mehr sind als eine Frage der Nachbesetzung und die beides brauchen: Begleitung der bisherigen Führung und Begleitung eines Systems, um Verantwortung neu zu organisieren, Konflikte produktiv zu bearbeiten und eine gemeinsame Zukunft jenseits oft prägender Gründungspersönlichkeiten zu entwickeln.
Robert Schmuki
Robert Schmuki ist Dozent am Center for Philanthropy Studies der Universität Basel, Berater und Autor. Ursprünglich als Architekt ausgebildet, hat er sich früh für eine andere Art des Bauens entschieden - das von Organisationen. Fünfzehn Jahre lang baute er eine sozial tätige Stiftung im Sport- und Jugendbereich auf - von der ersten Idee bis zur national tätigen Organisation. Für diese Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Was die Preise nicht zeigen: wie oft er sich in dieser Zeit überfordert fühlte, wie wenig Orientierung es für genau diese Phase gab - und wie sehr er dabei auf sich allein gestellt war. Heute gibt er weiter, was er dabei gelernt hat. Als Dozent und Berater begleitet er Nonprofit-Organisationen, Förderstiftungen und strategische Gremien bei Fragen der Organisationsentwicklung, Governance und Rollenklärung.