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Was, wenn die Liebe nicht menschlich sein muss?
Marlene ist Grundschullehrerin, kommt immer zu früh und hat auf konventionellen Dating-Apps nie wirklich ihr Glück gefunden. Seit zwei Jahren ist sie auf OtherKind angemeldet - der Plattform, die menschliche Singles mit der sogenannten OtherKind zusammenbringt: Wesen, die halbtransparent werden, Kondensation bei starken Gefühlen zeigen oder einfach schwer zu kategorisieren sind. Vierzehn Dates liegen hinter ihr. Jetzt sitzt sie im Café Moosgrund und wartet auf Vex, der sich selbst auf "so 200" Jahre schätzt und hauptberuflich Stachelrochen betreut.
Cleo Fairweathers Debüt "Monsterdating für Fortgeschrittene" versammelt acht erste Dates, die so nie stattfinden sollten - und vielleicht genau deshalb unvergesslich werden. Mit trockenem Witz, feinem Gespür für Zwischenmenschliches und einer Leichtigkeit, die unter die Haut geht, erzählt Fairweather von der universellen Nervosität vor dem ersten Treffen, von dem merkwürdigen Mut, den es braucht, sich wirklich zu zeigen, und von der Frage, was wir eigentlich suchen, wenn wir jemanden suchen.
Die acht Kurzgeschichten funktionieren dabei sowohl als eigenständige kleine Liebeskomödien als auch als zusammenhängendes Mosaik einer Frau, die gelernt hat, dass ihre Art zu lieben und zu suchen vielleicht einfach eine andere ist als die ihrer Freundinnen. Die Welt, die Fairweather entwirft, ist nah an unserer - Straßenbahnen, Cappuccino, Grundschulalltag - und öffnet sich doch behutsam ins Fantastische, ohne je den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Ein Buch für alle, die schon mal auf einer Verabredung ihr Handy dreimal in zwölf Minuten umgelegt haben.
Cleo Fairweather schreibt humorvolle und gefühlvolle Geschichten über die Tücken des Datings im digitalen Zeitalter - mit einem phantastischen Twist. Mit einem feinen Gespür für Absurdität und Menschlichkeit erforscht sie in ihren Werken, wie Verbindung über alle Grenzen hinweg entstehen kann. Ihre Leidenschaft für ungewöhnliche Perspektiven und skurrile Charaktere spiegelt sich in jedem Satz wider. Wenn sie nicht gerade schreibt, sammelt sie Geschichten von echten Menschen und ihren kompliziertesten Beziehungen - der perfekte Nährboden für ihre Fiktion.