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"Die Jagd nach Millionen" entfaltet einen spannungsreichen Gesellschafts- und Abenteuerroman, in dem Geld, Ehrgeiz und moralische Bewährung die Triebkräfte der Handlung bilden. Murray verbindet die Dynamik populärer viktorianischer Unterhaltungsliteratur mit genauer Beobachtung sozialer Milieus: Intrige, Zufall und kriminalistische Spannung dienen nicht nur der Dramaturgie, sondern auch der Untersuchung einer Epoche, in der Vermögen über Rang, Liebe und Ansehen entscheidet. David Christie Murray (1847-1907) war Journalist, Romancier und Kriegskorrespondent; seine Erfahrungen in Redaktionen, auf Reisen und in politischen Krisengebieten schärften seinen Blick für menschliche Motive unter Druck. Als Autor des späten 19. Jahrhunderts stand er zwischen realistischem Gesellschaftsroman und feuilletonistischer Spannungserzählung. Diese doppelte Prägung erklärt die erzählerische Beweglichkeit des Buches ebenso wie sein Interesse an öffentlicher Reputation, ökonomischem Risiko und privater Integrität. Empfohlen sei dieser Roman Leserinnen und Lesern, die viktorianische Prosa nicht nur als historische Kuriosität, sondern als lebendige Analyse moderner Begehrlichkeiten verstehen möchten. "Die Jagd nach Millionen" bietet Spannung, Charakterstudie und Sozialkritik zugleich und zeigt, wie aktuell die Frage bleibt, welchen Preis Menschen für Reichtum zu zahlen bereit sind.
Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Sorgfältig ausgewählte unvergessliche Zitate heben Momente literarischer Brillanz hervor. - Interaktive Fußnoten erklären ungewöhnliche Referenzen, historische Anspielungen und veraltete Ausdrücke für eine mühelose, besser informierte Lektüre.
David Christie Murray (1847 - 1907) war ein englischer Journalist, der auch Belletristik schrieb. Murray berichtete in den Jahren 1877-1878 über den Russisch-Türkischen Krieg und gab dann den Journalismus auf, um Belletristik zu schreiben. Sein Roman "By the Gate of Les" wurde im Cornhill Magazine veröffentlicht. Sein Werk "My Contemporaries In Fiction" enthielt "Under French encouragement: Thomas Hardy". In diesem Essay stellte er einige der Merkmale von Hardys späteren Romanen in Frage.