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WARUM KRANKHEITEN, SEUCHEN UND PANDEMIEN NICHT ALLE GLEICH TREFFEN - EINE REISE DURCH DIE WELTGESCHICHTE
Epidemische Krankheiten kommen zufällig in die Welt, aber ihre Folgen werden durch menschliches Handeln katastrophal verstärkt. Schwarze Menschen sind schwerer von solchen Ereignissen betroffen und haben ein höheres Sterberisiko. Kolonialismus, Ausgrenzung und Rassismus potenzieren Krankheitsausbrüche und vergrößern das Leid. Edna Bonhomme unternimmt eine erschütternde Reise durch die Zeit der Krankheiten und Seuchen und weist die Gründe für diese fatale Ungleichheit nach: von Choleraausbrüchen auf Plantagen im US-amerikanischen Süden im 19. Jahrhundert, über Robert Kochs Experimente an Menschen in Ostafrika bis zu den jüngsten Folgen der Covid-Pandemie.
Edna Bonhomme ist Wissenschaftshistorikerin, Journalistin und schreibt über Kultur. Sie promovierte in Geschichte an der Princeton University und hat einen Bachelor-Abschluss in Biologie und einen Master-Abschluss in Public Health. Edna Bonhomme erhielt Preise und Stipendien vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, der Robert Silvers Foundation und der Andy Warhol Foundation. Ihre Artikel sind in The Atlantic, Frieze, London Review of Books und The Nation erschienen. Sie ist Mitherausgeberin von After Sex, einer literarischen Anthologie über Abtreibung und reproduktive Gerechtigkeit. Mit ihrem ersten Buch "Eingesperrt und ausgegrenzt" ist sie Finalistin für den Nona Balakian Award des National Book Critics Circle (USA). Zudem wurde das Buch für den "Best Science Book Award 2025" in Österreich nominiert. Seit 2017 lebt Bonhomme in Berlin.