Eduardo Viveiros de Castro

Kannibalische Metaphysiken

Elemente einer post-strukturalen Anthropologie. 17,0 cm / 12,1 cm / 3,5 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 304 Seiten
EAN 9783883963846
Veröffentlicht April 2019
Verlag/Hersteller Merve Verlag GmbH
Übersetzer Übersetzt von Theresa Mentrup
26,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Ethnologie als spekulative Metaphysik: Nach seinen Feldforschungen bei den Araweté im Norden Brasiliens entwirft Eduardo Viveiros de Castro in Anknüpfung an Claude Lévi-Strauss, Gilles Deleuze und Félix Guattari einen »Anti-Narziss« als begriffliche Kriegsmaschine. So werden Kannibalismus, Multinaturalismus und Perspektivismus als neue Bilder des Denkens mobilisiert, als Bilder eines anderen Denkens, das es ermöglicht, die noch immer vom Erbe des Kolonialismus heimgesuchte ethnologische Anthropologie als »Theorie und Praxis der permanenten Dekolonisierung des Denkens« philosophisch neu zu entwerfen.

Portrait

Eduardo Viveiros de Castro (*1951), brasilianischer Ethnologe und Professor am Brasilianischen Nationalmuseum an der Universidade Federal do Rio de Janeiro.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: I. Anti-Narziss II. Kapitalismus und Schizophrenie aus anthropologischer Sicht III. Gegen die himmlischen Filiationen: Die dämonische Allianz IV. Das kannibalische Cogito

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