Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Soziale Berufe stehen im Zentrum gesellschaftlicher Reproduktion und bleiben dennoch politisch und institutionell randständig. Die Autorinnen zeigen, dass diese Marginalisierung nicht Unsichtbarkeit bedeutet, sondern strukturelle Abwesenheit von Entscheidungsmacht. Sie vertreten den Standpunkt, dass soziale Berufe als ordnungspolitisches Kernproblem neu zu verhandeln sind, und entwickeln eine Re-Positionierung als bewusste Neu-Positionierung in zentralen Entscheidungszusammenhängen.
Dr. Elke Alsago, Bundesfachgruppenleiterin, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Berlin Dr. Annett Herrmann, Bereichsleiterin Bildungspolitik, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Berlin
Vorwort - Im Schatten des Selbstverständlichen 1 Soziale Berufe im Gefüge gesellschaftlicher Ordnung 1.1 Soziale Berufe: Begriff, Konturen und Abgrenzungen 1.2 Beruf, Profession und Professionalität: Struktur und Verhältnis 2 Im Schatten der Ordnung: Marginalisierung sozialer Berufe 2.1 Berufliche Aushandlungsprozesse und strukturelle Einordnung 2.2 Historische Entwicklungslinien der Marginalisierung 2.3 Staatliche Rahmung und institutionelle Ordnung 2.3.1 Ordnung und Regulierung der Ausbildung sozialer Berufe 2.3.2 Fragmentierte Regulierung sozialer Berufe 2.3.3 Berufliche Bildung und Qualifizierung: Strukturen und Steuerung 2.3.4 Mandat und Zuständigkeiten sozialer Berufe 2.3.5 Finanzierung sozialer Dienstleistungen 2.4 Arbeitsplatz: Bedingungen und Widersprüche 2.4.1 Arbeitsverträge 2.4.2 Entlohnung 2.4.3 Anerkennung und Bewertung sozialer Berufe 2.4.4 Arbeitsbedingungen und Personalausstattung 2.4.5 Gesundheit 2.4.6 Dynamiken am Arbeitsplatz 2.5 Öffentlichkeit: Sichtbarkeit und Begrenzung 2.6 Bildungs- und Berufsbiografien sozialer Berufe 2.7 Schwache Interessenvertretung: Zur "Voice" sozialer Berufe 3 Zwischenfazit: Muster struktureller Marginalisierung 4 Re-Positionierung sozialer Berufe: Wege aus dem Schatten - Ansatzpunkte und Gestaltungsperspektiven 4.1 Staat und Politik: Steuerung und Verantwortung neu denken 4.2 Träger und Arbeitgeber: Organisation und Arbeitsbedingungen gestalten 4.3 Kollektive Handlungsfähigkeit: Interessenvertretung und "Voice" stärken 4.4 Kooperation und politische Durchsetzung: Handlungsspielräume erweitern 5 Re-Positionierung als Perspektive: Konsequenzen und Ausblick 6 Literatur