Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Elke Cremers Gedichtband entfaltet ein vielschichtiges Panorama aus Wäldern und Baumlandschaften: Auf poetischen Streifzügen führt die Autorin durch Waldgebiete, die teils vom Klimawandel gezeichnet sind, teils wild und frei wuchern. Die Texte lassen antike Mythen und matriarchale Erinnerungen zwischen den Stämmen aufleuchten und folgen zugleich den schmerzlichen Bruchlinien der deutsch-europäischen Geschichte. Und in den Skizzen zukünftiger Wälder zeigt sich leise eine umfassende atmosphärische Verbundenheit, jenseits von Grenzen.
"im kiefernduft des waldbodens zwischen wucherungen und drehwuchs spüre ich moospflaster unter den fußballen lausche dem stummen summen der rhizome verflechtungen eines waldtelefons das wimmeln im totholz zeuge deiner gezielten pflege durch vernachlässigung"
"Und schnell überragen einen die Gedichte, die eben noch langsam emporzuwachsen schienen; füllen den Horizont aus, wo sie eben noch um einen kleinen Gegenstand kreisten." (Timo Brandt auf "Lyristix" über Elke Cremers Lyrik)
Elke Cremer, Jahrgang 1975, studierte Literatur- und Musikwissenschaft. Sie erhielt das Literatur-Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und den Lyrikförderpreis der GEDOK Heidelberg. 2019 gelangte sie in die Endrunde zum Gertrud-Kolmar-Preis. 2014 erschien ihr Lyrikheft 'Linien aus Bienen', 2021 der Lyrikzyklus 'Die Mandarinenorakel' (gemeinsam mit Eva Brunner), 2022 ihr Lyrikband 'Aufriss ohne Häuser' im KLAK Verlag Berlin. 2026 wurde ihr Debütroman "Heimgehen" im Dörlemann Verlag veröffentlicht. 2017, 2022 und 2023 erhielt sie den Deutschen Hörfilmpreis.