Blick ins Buch

Felix Fleckenstein

Kampf den Feinden oder Schutz der Minderheiten?

Der Einfluss staats- und gesellschaftstheoretischer Auffassungen auf die strafrechtliche Theorie, Rechtsprechung und Gesetzgebung. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 3,3 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 532 Seiten
EAN 9783631738191
Veröffentlicht November 2017
Verlag/Hersteller Peter Lang
120,40 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die stetige Hochrüstung des Strafrechts, der Rückbau prozessualer Schutzmechanismen, die Etablierung von Ausnahmezuständen zur Bekämpfung von «Staatsfeinden»: Phänomene, die seit Jahren konstatiert werden und sich unter dem Schlagwort «Feindstrafrecht» zusammenfassen lassen - eine kontroverse Theorie, die diese Entwicklung präzise beschreibt, sie aber auch legitimiert.
Der Autor untersucht, inwieweit sich diese Theorie auf Positionen von Carl Schmitt, dem «Kronjuristen des Dritten Reiches», zurückführen lässt. Er entwickelt daran eine Kritik, die auf den Arbeiten Hans Kelsens fußt, einem erbitterten Gegner Schmitts im Streit der Weimarer Staatsrechtslehre. Dabei gerät das Bundesverfassungsgericht als Institution, die Minderheiten schützen soll, immer wieder in den Fokus.

Portrait

Felix Fleckenstein studierte Rechtswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, wo er als Wissenschaftliche Hilfskraft arbeitete und am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie promoviert wurde.

Inhaltsverzeichnis

Die Kontroverse zwischen Carl Schmitt und Hans Kelsen - Feindstrafrecht: Vergleichbarkeit mit Schmitt, Kritik anhand Kelsen - Traditionslinien in Gesetzgebung und Rechtsprechung? - Staatsschutzstrafrecht, Sitzblockaden, «Soldaten sind Mörder» - Die Rolle des BVerfG: Minderheitenschutz vs. Feindbekämpfung

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