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Ein persönliches Lesebuch über Kriminalliteratur - und darüber, wie aus Lesen ein eigenes Schreiben entsteht.
Frank Göhre, eine der wichtigsten Stimmen der deutschen Kriminalliteratur, blickt zurück auf die Bücher, Figuren und Schauplätze, die sein Schreiben geprägt haben. Sterne im Staub ist eine Biografie in Lektüren: ein Streifzug durch die Kriminalliteratur und durch das eigene Leben und Schreiben.
In Porträts von Autorinnen und Autoren wie Sue Grafton, Chester Himes, Jim Thompson, Tony Hillerman, Ed McBain, Elmore Leonard und Friedrich Glauser erzählt Göhre von Figuren, Milieus, Dialogen und gesellschaftlicher Wirklichkeit. Zugleich führt das Buch zurück ins Ruhrgebiet der Nachkriegszeit, in den Buchhandel, auf Reisen und zu den Stoffen seiner eigenen Romane.
Sterne im Staub zeigt, wie genau der Kriminalroman von gesellschaftlichen Verhältnissen, von Macht und Gewalt erzählen kann - und was sich aus dieser Literatur für das Schreiben lernen lässt.
Frank Göhre wuchs auf im Ruhrgebiet und lebt in Hamburg. Der Autor der inzwischen legendären Kiez-Trilogie wurde dreimal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, zuletzt für seinen Krimi 'Verdammte Liebe Amsterdam' (2020), für den er auch den Stuttgarter Krimipreis 2021 erhielt. Sein letzter Roman 'Sizilianische Nacht' (2025) stand drei Monate in Folge auf der KrimiBestenliste. Frank Göhre gab das Gesamtwerk des Schweizer Autors Friedrich Glauser neu heraus und schrieb dessen Lebensroman 'Mo'. Zu seinen Drehbucharbeiten zählen 'Abwärts' und 'St. Pauli Nacht' (Deutscher Drehbuchpreis, verfilmt von Sönke Wortmann).