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Auf dem Planeten Srammmmmmmmmmmm ist alles ein bisschen schief, ein bisschen schleimig und wunderbar unvernünftig. Als der überaberober-wichtige Bürgermeister Knurziklomp sein Amt neu vergeben will, ruft er zum großen Ohneschildkröten-Rennen auf: Wer gewinnt, wird neuer Überaberober-Bürgermeister. Doch bevor das Rennen beginnen kann, muss jeder Sramletten-Kandidat in die Traurigen Moore ziehen. Dort leben die geheimnisvollen Ohneschildkröten; riesige Wesen ohne Schild, manche freundlich, manche hungrig. Nur wer mit der passenden Ohneschildkröte eine echte Schleim-Symbiose eingeht, darf starten. Dafür braucht es keine Kraft und kein lautes Getöse, sondern eine selbstgebaute Pfeifenflöte und die eigene Melodie. Wibbelina Flötenflausch ist kleiner als die meisten anderen, stiller als die Lauten und nicht besonders beeindruckt von Grummel Plumps und seiner riesigen Ofenrohr-Flöte. Doch in den Traurigen Mooren entdeckt sie Mumpfina. Eine silbrig-moosgrüne Ohneschildkröte mit einem sehr ernsten Frosch auf der Nase. Gemeinsam lernen sie, dass Mut manchmal leise klingt und dass nicht der gewinnt, der am lautesten ruft. Das große Ohneschildkröten-Rennen ist eine warmherzige, lustige und bildstarke Fantasiegeschichte für Kinder ab 5 Jahren zum Vorlesen und ab etwa 8 Jahren zum Selbstlesen. Eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, den inneren Klang, echtes Zuhören und den Mut, anders zu sein. Für alle kleinen und großen Menschen, die Quatschwörter lieben, schiefe Rathäuser mögen und manchmal spüren: Die schönste Welt beginnt dort, wo der Kopf Pause macht und die Fantasie wieder barfuß läuft.
Frau Mond lebt mit einem Teil ihres Herzens in dieser Welt und mit dem anderen in jenen geheimnisvollen Zwischenräumen, in denen Nebel sprechen, Sterne flüstern und alte Träume noch wissen, wo sie hingehören. Sie liebt mystische Welten, verborgene Türen, leise Zeichen und Geschichten, die nicht laut erklären, sondern tief erinnern. Während andere nach klaren Wegen suchen, folgt Frau Mond lieber dem silbernen Schimmer am Rand der Wirklichkeit. Dort, wo Fantasie und Gefühl einander begegnen, findet sie ihre Bilder, Figuren und Worte. Sie glaubt an das Unsichtbare, ohne daraus etwas Schweres zu machen. An das Staunen. An innere Landschaften. An das feine Knistern, das entsteht, wenn man für einen Moment aufhört, alles verstehen zu wollen. Ganz heimlich liebt Frau Mond auch die Sonne. Vielleicht gerade deshalb, weil sie weiß, dass kein Mondlicht ohne Sonnenlicht leuchten kann. Doch sie würde das nie zu laut sagen. Sie lächelt lieber still darüber und tut so, als hätte niemand es bemerkt. Frau Mond schreibt für alle, die sich nach Magie sehnen, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Für alle, die ahnen, dass hinter dem Alltag noch etwas wartet. Und für alle, die manchmal spüren, dass die schönsten Geschichten nicht erfunden werden, sondern sich leise zeigen, wenn man bereit ist, ihnen zuzuhören.