Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
In "Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen" (1795) entwirft Friedrich Schiller eine seiner folgenreichsten Ideen: dass der Mensch nur durch die Schönheit zur wahren Freiheit gelange. Unter dem Eindruck der Französischen Revolution fragt Schiller, wie aus dem Menschen ein freies, sittliches Wesen werden kann - und findet die Antwort in der Kunst und im "Spieltrieb", der sinnliche Neigung und Vernunft versöhnt: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." Ein Schlüsselwerk der klassischen Ästhetik und des deutschen Idealismus, dessen Gedanken bis heute nachwirken. Hans Jochim Schmidt liest alle 27 Briefe, ungekürzt, rund 5,25 Stunden.
Friedrich Schiller (1759-1805) gehört mit Goethe zu den größten deutschen Dichtern und Denkern der Weimarer Klassik. Neben seinen Dramen und Balladen verfasste er bedeutende philosophisch-ästhetische Schriften wie "Über Anmut und Würde" und "Über die ästhetische Erziehung des Menschen".