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Endlich scheint für Sophia und Anton der Weg in eine gemeinsame Zukunft frei. Als Anton im Jahr 1802 die Meisterprüfung als Goldschmied besteht und eine kleine Werkstatt in Vechta übernimmt, glaubt das junge Paar, seinen Platz im Leben gefunden zu haben. Während Anton voller Zuversicht seine Existenz aufbaut, träumt Sophia von einem Leben in einer größeren Stadt - und davon, ihren selbst entworfenen Haarschmuck eines Tages selbst herstellen und verkaufen zu können. Doch die Zeit meint es nicht gut mit ihnen. Die napoleonischen Kriege erschüttern Europa, französische Truppen werden einquartiert, Hunger und wirtschaftliche Not greifen um sich. Während um sie herum eine alte Ordnung zerbricht, kämpfen Sophia und Anton um ihre Existenz, ihre Hoffnungen und den Zusammenhalt ihrer Familie. Werden sie ihren Platz in einer Welt finden, in der plötzlich nichts mehr gilt, was gestern noch selbstverständlich war? Im vierten Band ihrer historischen Familiensaga setzt Gabriele Bagge die bewegende Geschichte ihrer Urururgroßeltern Sophia Mohr und Anton Auling fort.
Gabriele Bagge, geboren 1960 in Vechta, studierte Germanistik und Kunstpädagogik in Oldenburg. Nach vielen Jahren als Förderschullehrerin widmet sie sich heute ganz dem Schreiben. In ihrer historischen Familiensaga erzählt sie die bewegende Geschichte ihrer Urururgroßeltern Sophia Mohr und Anton Auling. Mit großer historischer Sorgfalt und lebendigen Figuren verbindet sie belegte Familiengeschichte mit atmosphärischer Erzählkunst und macht die Umbrüche des frühen 19. Jahrhunderts eindrucksvoll erlebbar.