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Bipolare Störungen verstehen und behandeln
- Warnsignale erkennen und einordnen
- Denk- und Wahrnehmungsprozesse gezielt reflektieren
- Rückfallprophylaxe durch Metakognition und Achtsamkeit
Stabilität fördern: strukturiert und gleichzeitig flexibel
Bipolare Störungen stellen Betroffene und Behandelnde vor besondere Herausforderungen. Das MKT-Bipolar ist ein strukturiertes Gruppenprogramm, das metakognitive Strategien mit Achtsamkeitstraining verbindet. Die Teilnehmenden lernen, Veränderungen ihres Denkens, Fühlens und Erlebens frühzeitig wahrzunehmen, Warnsignale besser einzuordnen und individuelle Strategien zur Rückfallprophylaxe zu entwickeln. Die abwechslungsreichen Module fördern den Austausch in der Gruppe und lassen sich flexibel in unterschiedliche Versorgungssettings integrieren.
- Flexibel im ambulanten und (teil-)stationären Setting einsetzbar
- Mit umfangreichem Trainingsmaterial für eine strukturierte und lebendige Gruppentherapie
Aus dem Inhalt
I Grundlagen der Behandlung Bipolarer Störungen
1 Einleitung 2 Bipolar-affektive Störungen 3 Psychotherapie bei Bipolaren Störungen und Entwicklung des MKT-Bipolar 4 Metakognition und Achtsamkeit
II MKT-Bipolar: Durchführung des Trainings
5 Metakognitives Training: Hintergrund, Ziele und Inhalte 6 Modul 1: Grübeln und Gedankenrasen 7 Modul 2: Zuschreibungsstil 8 Modul 3: Denkverzerrungen 9 Modul 4: Einfühlung 10 Modul 5: Korrigierbarkeit 11 Modul 6: Selbstwert
Lene-Marie Sondergeld ist Verhaltenstherapeutin und arbeitet als psychologische Psychotherapeutin in der teilstationären und ambulanten Patient:innenversorgung in der Klinik Pacelliallee in Berlin sowie in eigener Privatpraxis. Sie ist als Supervisorin und Dozentin in der Psychotherapieweiterbildung für Verhaltenstherapeut:innen tätig. Zudem ist sie Mitglied der Arbeitsgruppe Affektive Störungen der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Bipolaren Störungen.
Prof. Dr. Steffen Moritz, Diplom-Psychologe, Professor für Klinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Prof. Dr. Thomas Stamm hat eine Professur für Klinische Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg inne und begleitet seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn Betroffene und ihre Angehörige durch die unterschiedlichen Phasen der Bipolaren Störung. Besonders geprägt haben ihn dabei Erfahrungen im Rahmen des Trialogs, der eine andere Perspektive auf das Erleben dieser Erkrankung und auch das eigene professionelle Handeln möglich macht.