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Durch die Betrachtung von Ikonen eröffnet dieses Buch einen tiefen Zugang zum Leben Jesu. Kunst, Glauben und Meditation verbinden sich zu einer Einladung, zentrale Szenen des Evangeliums neu zu entdecken. Die großteils zeitgenössischen Ikonen führen von der Geburt und der Berufung der ersten Jünger über Begegnungen mit Menschen wie Zachäus, Maria und Martha bis hin zu Kreuzigung und Auferstehung. Weitere Ikonen greifen biblische und frühchristliche Texte auf, die die Menschwerdung Gottes ankündigen und Jesu Weiterwirken bezeugen - etwa in Pfingsten oder der Darstellung der Dreifaltigkeit. Erläuterungen, Hintergrundinformationen und geistliche Impulse erschließen Symbolik, Quellen und theologische Bedeutung der Bilder und eröffnen einen lebendigen Zugang zur Ikonentradition der Ostkirche. Mit zahlreichen Ikonen von Br. Ansgar Stukenborg aus dem Kloster Nütschau.
HANNS SAUTER, geb. 1951 in Würzburg, studierte Theologie in Würzburg, Wien (Schwerpunkt: Theologie und Geschichte des christlichen Ostens) und Freiburg i. Br. (Schwerpunkt: Caritaswissenschaft und christliche Sozialarbeit), von 1982 bis 2017 in der Erzdiözese Wien tätig, davon über 30 Jahre im Fachbereich Seniorenpastoral. Zahlreiche Bücher zu liturgischen Themen (u. a. Seniorengottesdiensten), Mitarbeit bei verschiedenen theologischen Fachzeitschriften und den Bibliotheksnachrichten des Österreichischen Borromäuswerkes. Langjähriger Mitarbeiter und Leiter des Andreas-Petrus-Werkes (Päpstliches Werk zur Förderung der Ökumene mit den Ostkirchen in Österreich).