Hans-Joachim Friedrich

Der Ungrund der Freiheit im Denken von Böhme, Schelling und Heidegger

1. Auflage. 19,4 cm / 12,2 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 272 Seiten
EAN 9783772824968
Veröffentlicht Januar 2009
Verlag/Hersteller frommann-holzboog

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Beschreibung

Heidegger sah in Schellings Freiheitsschrift den »Gipfel der Metaphysik des deutschen Idealismus«; das deshalb, weil die Unterscheidung zwischen Grund und Existenz hier auf das Wollen als Grund der Existenz zurückgeführt werde. Schelling selbst hat die Unterscheidung jedoch nicht auf das Wollen zurückgeführt, sondern auf den von Jakob Böhme übernommenen Begriff des Ungrundes. Schelling bezeichnet damit die Indifferenz der Freiheit, worin das Seiende durch den Willen erst zur Entscheidung zu bringen ist als das Seinkönnende und Seinsollende.

Portrait

Dr. phil., geb. 1954 in Krefeld, Promotion 1994 in Aachen bei Prof. Klaus Hammacher über 'Leben und Zeitlichkeit in phänomenologischer Sicht. Von Husserl zu Heidegger'. Dozent für Ethik im Fachbereich Alten- und Krankenpflege. Friedrich ist Herausgeber der Bände 46 und 67 (Metaphysik und Nihilismus) der Martin Heidegger Gesamtausgabe.