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Aufwühlend und hochgradig aktuell ist diese schonungslos offene, persönliche Geschichte des in Polen geborenen Juden Heinrich Bielawski, der bis zu seinem Tod in Regensburg lebte. Bis heute blieben er und seine Erinnerungen weitgehend unbekannt - dies ist die erste deutsche Ausgabe seiner fesselnden Memoiren. Trotz seines furchtbaren Schicksals blieb er stets mit Leib und Seele Humanist, empfand Werte wie Toleranz und Vergebung als prägend für sein gesamtes Leben. Seine Kindheit und Jugend, der Leidensweg durch die Konzentrationslager der Nazis, das glückliche Entkommen auf dem Todesmarsch, sein "zweites Leben": Bielawskis Erinnerungen gehen unter die Haut - und richten sich v. a. an die heutige Jugend sowie gegen das Schweigen und das Vergessen
Heinrich Bielawski, geb. 1917 in Gabin (Polen), gest. 1997 in Regensburg, schildert die Leidensjahre unter dem NS-Regime, aber auch sein Leben vor und nach den Verschleppungen in mehrere KZs.
Walter Koschmal, Prof. em. Dr. Dr. h. c., geb. 1952, Lehrstuhlinhaber für Slawistik an der Universität Regensburg, ist Gründer des Hochschulzentrums "Bayhost" und des "Europaeum".
Heiner Bruckmüller, geb. 1963, ist Rektor der Angrüner-Mittelschule in Bad Abbach