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DIE GUTE SCHULE Skandalliteratur aus alter Zeit - ungekürzt und unzensiert mit historischen Aktbildern neu aufgelegt Paris am Ende des 19. Jahrhunderts: Ein junger Maler im Rausch der Sinne und Abgründe. Getrieben von brennendem Ehrgeiz und gequält von einer lähmenden Schaffenskrise sucht ein Wiener Künstler nach der ultimativen Übersteigerung seiner Kunst. Als er der geheimnisvollen Fifi begegnet, zieht sie ihn in den Bann einer obsessiven Leidenschaft. Was als flüchtige Romanze beginnt, entwickelt sich rasch zu einem gefährlichen Spiel aus Verlangen, Macht und seelischer Unterwerfung. Zwischen ästhetischem Exzess und dem Abgrund des eigenen Nervenzusammenbruchs wird die Liebe zu einem radikalen Experiment an der eigenen Seele. Hermann Bahrs Skandalroman von 1890 gilt als die Geburtsstunde des deutschen Dekadenzromans - eine atemberaubende psychologische Studie über den schmalen Grat zwischen Genialität, Obsession und Läuterung. Neuauflage mit rund 120 historischen Aktfotos
Hermann Bahr (1863-1934) war ein österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Theaterkritiker und einer der einflussreichsten Kultur-Pioniere der Jahrhundertwende.
Als geistiger Kopf und Wortführer der Literaturgruppe "Jung-Wien" entdeckte und förderte er junge Talente wie Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler. Bahr galt als unermüdlicher Entdecker neuer Kunstströmungen: Er prägte den Übergang vom Naturalismus zur Wiener Moderne.