Inwiefern knüpft die Villa Henkel in Kassel an den bürgerlichen Villentypus der Neo-Renaissance an? -

Inwiefern knüpft die Villa Henkel in Kassel an den bürgerlichen Villentypus der Neo-Renaissance an?

eBook Ausgabe. 1. Auflage
eBook (pdf), 24 Seiten
EAN 9783346696779
Veröffentlicht August 2022
Verlag/Hersteller GRIN Verlag

Auch erhältlich als:

Buch (Softcover)
17,95
15,99 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,3, Kunsthochschule Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ursprünge der Villenkultur gehen bis in die Antike zurück, in der die Villen als Sommerwohnsitz auf dem Lande die Stadtpaläste des Adels ergänzen. Dabei ist die Aufgabe der Villa, die wohlhabende und vornehme Lebensart ihrer Bewohner nach außen zu tragen und zu repräsentieren. Der Villentypus der römischen Antike wird in der italienischen Renaissance wieder aufgegriffen. Während diese Art des verfeinerten Wohnens auf dem Lande sowohl in der Antike als auch der Renaissance eher dem Adel vorbehalten ist, beginnt auch die bürgerliche Oberschicht ab dem späten 18. Jahrhundert, frei stehende Häuser am Stadtrand zu errichten, um sich von dem stressigen Stadtleben zu distanzieren.
Mit dem verbesserten Lebensstandard der Bürgerschicht durch die Industrialisierung steigt auch das Bedürfnis der Familien, ihren erarbeiteten Wohlstand der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der erhabene Stil der Renaissance bzw. Antike ist dabei ein beliebtes Mittel, um gleichzeitig einen distinguierten Lebensstil und ein kulturelles Verständnis betonen. In Kassel ist die Entwicklung der Wohnkultur der bürgerlichen Oberschicht, an der Villenkolonie im Stadtteil Wilhelmshöhe zu beobachten. Neben malerischen Villen, die sich an gotischen Motiven bedienen, finden sich auch Beispiele für den typischen Villenbau der Renaissance und Antike. Ich werde mich im Rahmen dieser Arbeit mit der Fragestellung beschäftigen, inwiefern die Villa Henkel in der Kurhausstraße 7 an den bürgerlichen Villentypus der Neo-Renaissance anknüpft.
Um die Villa Henkel architektonisch einzuordnen, bedarf es vorerst eines vergleichbaren Gebäudes, das repräsentativ für den Villentypus der italienischen Renaissance steht. Die Villa Rosa in Dresden wird hierbei als Orientierung dienen, um die stilistischen Merkmale der Villenarchitektur der Neo-Renaissance zu beschreiben. Basierend auf dem Interpretationsansatz von Alarich Roochs "Zwischen Museum und Warenhaus" werde ich den Repräsentationscharakter der Renaissance-Villen erläutern und verdeutlichen, in welcher Form es dadurch zu einer Hierarchisierung der bürgerlichen Oberschicht kommen konnte. Anhand der Denkmaltopografie Kassels und mit Hilfe von Grundrisszeichnungen der Villa Henkel, die von der Familie Djukic zur Verfügung gestellt wurden, kann ein Vergleich zur Villa Rosa und ein Bezug zur These von Rooch hergestellt werden.

Technik
Sie können dieses eBook zum Beispiel mit den folgenden Geräten lesen:
• tolino Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop auf dem tolino herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihren tolino mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions. 
• Sony Reader & andere eBook Reader 
Laden Sie das eBook direkt über den Reader-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions auf ein Standard-Lesegeräte. 
• Tablets & Smartphones 
Möchten Sie dieses eBook auf Ihrem Smartphone oder Tablet lesen, finden Sie hier unsere kostenlose Lese-App für iPhone/iPad und Android Smartphone/Tablets. 
• PC & Mac 
Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions, Sony READER FOR PC/Mac oder direkt über Ihre eBook-Bibliothek in Ihrem Konto unter „Meine eBooks“ -  „online lesen“.
 
Bitte beachten Sie, dass die Kindle-Geräte das Format nicht unterstützen und dieses eBook somit nicht auf Kindle-Geräten lesbar ist.
Barrierefreiheit
Status der Barrierefreiheit
Barrierefreiheitsstatus unbekannt
Hersteller
GRIN Verlag
Petersplatz 8

DE - 80331 München

E-Mail: support@openpublishing.com