Irine Beridze

Neuere Migrationsliteratur

Transkulturelle Poetiken osteuropäischer Gedächtnisse nach 2010. 22,1 cm / 14,6 cm / 2,3 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 295 Seiten
EAN 9783837674859
Veröffentlicht Februar 2025
Verlag/Hersteller Transcript Verlag

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Beschreibung

Gegenwärtige Migrationsbewegungen, die häufig auf ethnische und militärische Konflikte folgen, schaffen neue Schreibtraditionen jenseits nationalphilologischer Diskurse. Neue Generationen osteuropäischer Autor*innen, die nach dem Zerfall der Sowjetunion aus Georgien, Aserbaidschan und Russland nach Deutschland migrierten und ihre Werke publizierten, brachten so ihre transkulturellen Erfahrungs- und Erinnerungsräume in die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ein. Am Beispiel ausgewählter Romane verknüpft Irine Beridze die literarische Gedächtnis- und ihre translinguale Spracharbeit mit fluiden Raumkonstruktionen - und hinterfragt so imperiale Lesarten von Migrationsliteratur.

Portrait

Irine Beridze (Dr.), geb. 1987, hat an der Freien Universität Berlin zum Thema Migrationsliteratur promoviert. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin aus Georgien forscht und lehrt zu den Themen Literatur und Transkulturalität, Kultur- und Umweltgeschichte des Kaukasus sowie filmische und literarische Dokumentationen von Kriegserfahrungen.

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