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Wie kommunizieren wir am Arbeits- und Ausbildungsplatz? Welche sprachlichen Merkmale zeichnen diese Interaktionen aus? Diese Untersuchung widmet sich der empirischen Erforschung der "Berufssprache" - einem zentralen Register, das sich zwischen Fach- und Alltagssprache bewegt und berufliche Tätigkeiten sprachlich begleitet. Auf empirischer Basis wird dieses Register erstmals für den Bereich der mündlichen Kommunikation modelliert und definiert. Darüber hinaus beleuchtet die Arbeit, welche Rolle situationsadäquates Sprechen im betrieblichen Alltag spielt und welche Anforderungen damit verknüpft werden. Ein didaktischer Ausblick zeigt schließlich, wie eine registerorientierte und betriebsintegrierte Sprachförderung in der Praxis gelingen kann.
Dr. Isa-Lou Sander ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl "Deutsche Sprache der Gegenwart" an der RWTH Aachen University.
1 Einleitung 2 Register: Linguistische Verortung und zentrale Forschungsperspektiven 3 Sprache und Kommunikation in Ausbildung und Beruf - Überblick und Forschungsstand 4 Berufs- und ausbildungsrelevante Register 5 Multiperspektivische Sprachbedarfsermittlung - Theoretische und methodische Grundlagen 6 Korpus 7 Darstellung der Ergebnisse: Registermodellierung Berufssprache 8 Darstellung der Ergebnisse: Subjektiver Sprachbedarf 9 Zusammenfassung: Registermodellierung Berufssprache 10 Anknüpfungspunkte für eine registerbezogene Sprachförderung im Betrieb 11 Ergebnis- und Methodenreflexion - Desiderate 12 Fazit Literatur