Jan Arend

Stress und Systemwandel in der Tschechoslowakei und der Tschechischen Republik 1960-2000

mit 12 Abbildungen
Buch (Hardcover)
EAN 9783525303740
Veröffentlicht September 2026
Verlag/Hersteller Vandenhoeck + Ruprecht
60,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

"Ich bin im Stress": Hinter der Redewendung steht eine wenig bekannte Geschichte. Am Beispiel der sozialistischen Tschechoslowakei und des postsozialistischen Tschechiens untersucht Jan Arend, wie Gesellschaften mit Stress umgehen und zeigt, wie die Sorge um Stress mit dem Gesellschaftswandel der jüngeren Zeitgeschichte zusammenhängt. Er macht deutlich, wie Ärztinnen, Ratgeberautoren, Yoga-Praktizierende und Business-Coaches den Umgang mit Belastung prägten und wie sich Stressresistenz zu einer zentralen Erwartung an das "kompetente Individuum" entwickelte. Die Studie rückt erstmals Zentral- und Osteuropa in den Mittelpunkt einer Geschichte, die sonst oft im Westen verortet wird. Eine historische Untersuchung darüber, wie Menschen mit Stress umgehen - und welche neuen Perspektiven das auf die Entstehung postsozialistischer und neoliberaler Ordnungen in Europa eröffnet.

Portrait

Prof. Dr. Jan Arend vertritt den Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Forschung widmet sich der russischen bzw. sowjetischen, tschechischen und jüdischen Geschichte vom späten 19. bis in das 21. Jahrhundert.

Hersteller
Vandenhoeck + Ruprecht
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