Jennifer Hübner

Kleine Geschichten der Offenheit

Zur Praxis der Offenheit in einem Kinder- und Jugendhaus: eine ethnografische Erkundung. 22,6 cm / 15,0 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 448 Seiten
EAN 9783779990451
Veröffentlicht März 2026
Verlag/Hersteller Juventa Verlag GmbH

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Beschreibung

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die Befunde einer ethnografisch arrangierten Studie zum Fachprinzip Offenheit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Sie kann als Ordnungsleistung sozialen und pädagogischen Handelns verstanden werden, in und mit der sich die Verhältnisse von Offenheit und Geschlossenheit, Zugang, Zugehörigkeit und Ausschluss fortlaufend neu konstituieren. In dieser Dynamik offenbart sich Offenheit als bedingte Offenheit, die soziale Differenzen sowie räumliche Positionierungen und Ordnungsverhältnisse (mit-)hervorbringt. Offenheit ist weniger als Zustand, sondern als relationale (pädagogische) Herstellungsleistung und Ordnungsfigur sozialer, räumlicher und zeitlicher Verhältnisse im Plural zu begreifen. Sie setzt daher nicht nur in der OKJA eine reflexive Kundigkeit im pädagogischen Alltag sowie Herstellungsbemühungen und -praxen voraus.

Portrait

Dr. Jennifer Hübner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule und arbeitet in verschiedenen Forschungsprojekten zur Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Sozialraumorientierung. Davor arbeitete sie in der sozialpädagogischen Praxis etwa in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und im Jugendamt Berlin Neukölln. Zu ihren Schwerpunkten gehören: Sozialpädagogik insbesondere außerschulische Kinder- und Jugendbildung, Sozialraumorientierung, politische Bildung und rekonstruktive Soziale Arbeit.

Hersteller
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