Johannes Stamm, Tabea Hirth-Göbel, Katrin Pertschy

Gründung und Finanzierung von Start-ups im internationalen Vergleich

Kulturelle und strukturelle Unterschiede zwischen Europa und den USA. XVIII, 109 S. 9 Abbildungen. 24,0 cm / 16,8 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 109 Seiten
EAN 9783658523664
Veröffentlicht September 2026
Verlag/Hersteller Springer-Verlag GmbH
99,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Dieses Buch untersucht die Gründung und Finanzierung von Start-ups im internationalen Vergleich zwischen Europa und den USA. Start-ups spielen als Innovations- und Wachstumsmotoren in modernen Volkswirtschaften eine zentrale Rolle. Der Zugang zu ausreichender Finanzierung ist dabei maßgeblich für Entwicklung und Erfolg dieser jungen Unternehmen. Im theoretischen Teil erfolgt zunächst eine detaillierte Definition von Start-ups, gefolgt von einer Betrachtung ihrer charakteristischen Merkmale. Anhand eines Phasenmodells, welches von der Gründungs- über die Expansions- bis zur Exit-Phase reicht, wird verdeutlicht, wie sich Kapitalbedarf und relevante Finanzierungsinstrumente im Laufe der Start-Up-Entwicklung verändern. Der internationale Vergleich basierend auf einer Kombination von Literatur-, Sekundärdaten- und empirischer Analyse betrachtet dezidiert das Kapitalgefälle („Growth-Funding Gap“) zwischen europäischen und US-amerikanischen Start-ups. Während in den USA eine ausgeprägte Risikokultur und ein dynamisches Venture-Capital-Ökosystem vorherrschen, sind europäische Start-ups oftmals durch strengere regulatorische Rahmenbedingungen und eine konservativere Investitionsmentalität benachteiligt – besonders in den späteren Wachstumsphasen. Diese Defizite behindern die Skalierung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen. Zur Erklärung dieser Unterschiede wir das Kulturdimensionen-Modell nach Hofstede herangezogen. Unter Anwendung einer Multi-Kriterien-Analyse kann gezeigt werden, dass Faktoren wie Unsicherheitsvermeidung, Risikobereitschaft und hierarchische Strukturen das Investitionsverhalten von Wagniskapitalgebern sowie die Gründungsneigung von Unternehmern beeinflussen. Abschließend werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen formuliert, die darauf abzielen, das europäische Start-up-Ökosystem zu stärken. Hierzu zählen institutionelle Reformen, die Harmonisierung regulatorischer Rahmenbedingungen, eine stärkere Einbindung von institutionellen Investoren sowie ein kultureller Wandel. Ziel ist es, die Finanzierungssituation in Europa und damit langfristig die Wettbewerbsfähigkeit von Start-ups zu verbessern.

Portrait

Johannes Stamm ist Referent für Bilanzierung im Bereich Finance der KfW Banken­gruppe in Frankfurt am Main. Prof. Dr. Katrin Pertschy vertritt das Fachgebiet Marketing und Innovationsmanagement an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg. Prof. Dr. Tabea Hirth-Göbel vertritt das Fachgebiet Rechnungswesen und Controlling an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg. .

Inhaltsverzeichnis

Einleitung.- Was ist ein Start-up?.- Finanzierungsformen.- Einfluss kultureller Werte auf die Finanzierung von Start-ups.- Vergleichende Analyse der Start-up-Finanzierung in Europa und den USA.- Handlungsempfehlungen.- Fazit.

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