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Warum geraten manche Menschen schon bei kleinsten Auslösern innerlich in Panik - während ihr Körper nach außen wie eingefroren wirkt? Und wie können wir in der Traumaarbeit mit dem arbeiten, was der Körper zeigt, statt nur mit dem, was Klient:innen erzählen?
Viele Traumacoaches, Therapeut:innen und Begleitende spüren: Reden allein reicht oft nicht. Chronische Anspannung, diffuse Schmerzen, Schlafstörungen oder ein ständiges "inneres Wegsein" können im Raum stehen - und die Frage, wie sich diese Signale in die Begleitung integrieren lassen, ohne zu überfordern.
Dieses Buch eröffnet einen verständlichen Zugang zur somatischen Traumatherapie. Es zeigt, wie Trauma Nervensystem und Körpererleben prägen kann und wie behutsame körperorientierte Impulse mehr Sicherheit, Präsenz und Selbstwahrnehmung fördern können - in der professionellen Begleitung ebenso wie im eigenen Alltag.
Sie erfahren unter anderem:
- wie sich Traumareaktionen auf Nervensystem, Atmung, Muskeltonus und Körpersprache auswirken können - und was das für die Begleitung bedeutet. - wie Polyvagal-Theorie, Stressachsen und somatische Ansätze (z.B. Somatic Experiencing) praxisnah verstanden und eingeordnet werden können. - wie Sie einfache Mikro-Übungen aus Atem-, Achtsamkeits- und Körperarbeit traumasensibel anbieten, dosieren und sicher rahmen. - welche Rolle Schlaf, Berührung, Bewegung, Ernährung und Alltagstrukturen für mehr Stabilität und Selbstfürsorge spielen können. - warum Gemeinschaft, Beziehung und ein "Mit-getragensein" wichtige Ressourcenschichten in der Traumaarbeit sein können.
Julia Kampen verbindet aktuelle Traumamodellierungen mit Erfahrung aus Yoga, Achtsamkeit und Körperarbeit. Ihr Fokus liegt auf einer undogmatischen, respektvollen Haltung gegenüber Körpererleben und Grenzen.
Am Ende steht ein klareres Verständnis dafür, was der Körper in der Traumaarbeit "erzählen"
Julia Kampen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Yoga, Achtsamkeit und ganzheitlicher Körperarbeit. Aus eigener Erfahrung mit Stress, Verspannungen und dem Gefühl, im eigenen Körper nicht richtig zuhause zu sein, hat sie Wege gesucht, wie sich Anatomie, Emotionen und Energiefluss verständlich verbinden lassen - ohne akademischen Jargon und ohne starre Dogmen. In ihren Büchern erklärt sie laienverständlich, wie bestimmte Körperbereiche - etwa Hüfte, Beckenraum oder Psoas - mit Haltung, Nervensystem und inneren Spannungen zusammenhängen können. Ihr Fokus liegt auf sanften, geführten Übungen aus Yoga, Atem- und Körperarbeit, die Leser:innen Impulse geben sollen, ihren Körper wieder bewusster zu spüren, emotionale Themen zu reflektieren und mehr innere Weichheit zu