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Emma ist fünfzehn. Sie zeichnet, schreibt kurze Texte und postet nur manchmal etwas von sich. Nichts Großes. Nichts Gefährliches. Glaubt sie.
Dann erscheint ein neuer Account: @das_archiv.
Dort tauchen alte Bilder, Screenshots, Kommentare und Informationen über Emma auf - Dinge, die sie selbst nie veröffentlicht hat. Ein altes Vereinsfoto. Ein WhatsApp-Status von früher. Ein scheinbar harmloser Erwachsenensatz. Ein Hinweis auf ihren Heimweg. Für sich genommen wirkt vieles unbedeutend. Zusammengesetzt entsteht daraus eine Geschichte über Emma, die nicht mehr ihr gehört.
Jeden Abend wartet die Schule auf den nächsten Post. Jeden Morgen tragen Blicke, Likes, Memes und Schweigen das Archiv weiter.
Emma verliert die Kontrolle. Sie zieht sich zurück, schläft schlecht und beginnt, sich selbst durch die Augen anderer zu sehen. Als eine Online-Gruppe ihr verspricht, sie wirklich zu verstehen, klingt das zunächst nach Rettung. Doch die Gruppe will nicht helfen, sie will Emma dazu bringen, zurückzuschlagen.
Mit Mila, Milan, ihrer Mutter und wenigen Erwachsenen, die endlich zuhören, beginnt Emma zu begreifen, was wirklich passiert ist: Das Archiv war kein Hack. Es war Sammlung. Aus öffentlichen und halbprivaten Spuren, alten Bildern, Weiterleitungen und Kommentaren wurde eine Waffe.
Aber Emma ist mehr als das, was andere über sie posten.
"Emma - Das Archiv" ist ein realistischer Jugendthriller über Cybermobbing, digitale Fremdbiografien, Gruppendruck, falsche Hilfe und den Kampf um die eigene Geschichte. Spannend erzählt für Jugendliche ab ca. 13 Jahren und für alle Erwachsenen, die verstehen wollen, warum gut gemeinte Posts, Likes und Schweigen Folgen haben können.
JW Sicherheitsgeschichten bringt Kindern und Jugendlichen bei, Risiken zu erkennen und selbstbewusst zu handeln, ohne Angst zu machen.
Ob Verkehrssituationen, digitale Medien, Gruppendruck oder unklare Begegnungen: Die Geschichten geben jungen Leser:innen Orientierung und zeigen Handlungsoptionen auf. Altersgerecht erzählt, fachlich fundiert, direkt einsetzbar für Familien, Schulen und Bildungseinrichtungen.
Hinter den Büchern steht die Expertise von Jörg Weidemann, Sicherheitsexperte und Vater, der weiß: Risikokompetenz lernt man nicht aus Angst, sondern aus Verstehen.
Sicherheit verstehen. Selbstbewusst handeln.