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Es ist der Albtraum jeder Eltern: eines Tages festzustellen, dass das geliebte Kind drogensüchtig ist. Hilflos danebenzustehen und zuschauen zu müssen, wie die Sucht allmählich nicht nur das eigene Kind, sondern gleich die ganze Familie zerstört. Für Rike ist dieser Albtraum wahrgeworden. Als Hannah vierzehn ist, bemerkt Rike, dass sich ihre Tochter verändert, und schiebt es zunächst auf die Pubertät. Bis sie bemerkt, dass Hannah ihr komplett entgleitet. Es folgen unzählige Rettungsversuche, Hilfen, Entzüge, Psychiatrieeinweisungen, sogar ein Gefängnisaufenthalt. Am Ende bleibt die Frage: War all das vergebens? Der schonungslos ehrliche und authentische Tatsachenroman der Traumatherapeutin Ka Hadit beleuchtet diesmal die Hilflosigkeit, die Eltern suchtkranker Kinder durchleiden müssen - aber auch die Ohnmacht der Süchtigen selbst.
Sie weiß, wie sich der Abgrund anfühlt. Ka Hadit wuchs in einer deutschen Hochhaussiedlung auf, geprägt von Armut, Gewalt und dem Verlust ihres Bruders. Sie galt als "abgeschrieben", nahm Drogen, brach die Schule ab. Doch sie kämpfte sich ins Leben: vom Streetworking über das Abitur bis zum Psychologiestudium. Heute ist sie Traumatherapeutin und Erfolgsautorin (eine Tatsache, die sie selbst manchmal nicht so recht glaubt). Mit ihrem Herzensprojekt "Frauenschicksale" bricht sie das Schweigen.