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München, 1936. Die Welt hält den Atem an, während sich die Schatten über Europa verdichten. Doch unter der Oberfläche dieser dunklen Zeit verbirgt sich ein Geheimnis, so alt wie die Sagen von Drachen und Helden. Hermann, ein Münchner Bub, wird unfreiwillig in ein Geflecht aus Macht, Mythos und Verrat hineingezogen. Was als Kampf ums eigene Überleben beginnt, entpuppt sich als Teil eines uralten Konflikts zwischen Ordnung und Chaos - ausgetragen von Kräften, die seit Jahrhunderten in den Seelen gewöhnlicher Menschen schlummern. Mit einer Gruppe ungleicher Gefährten an seiner Seite muss Hermann lernen, wer er wirklich ist - während sich um ihn herum eine der dunkelsten Epochen der Geschichte zu einem Albtraum entfaltet, der weit mehr ist, als die Geschichtsbücher je verraten werden. Erzählt wird die Geschichte in den Stimmen der Menschen, die sie erleben: Dialekte prallen auf trockenen Humor, flankiert von einem Erzähler mit feinster Satire. Ein packender Mix aus historischem Drama und mythischer Fantasy - für alle, die Geschichten lieben, in denen die Vergangenheit lebendiger ist, als man denkt. Band 1 der Schicksalsdrachen-Saga - ein oft düsteres, dabei humorvolles Epos für Erwachsene, in dem die bekannte Geschichte das Surreale tarnt.
Karl Mayer, geboren 1970 in München, ist Musiker, Designer und Autor. Aufgewachsen mit Indiana Jones und Luke Skywalker, hat er die 30er Jahre nie als graue Epoche gesehen - sondern als das faszinierendste Jahrzehnt der Moderne. Als gebürtiger Bayer liegt ihm die Sprache am Herzen: Seine Figuren reden Oberbayerisch, Tirolerisch und Fränkisch - und verstehen sich trotzdem. "Hermann der Münchner" ist sein Romandebut und Auftakt zu einer Buchreihe.