Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Was bedeutet 'das Ostdeutsche' für diejenigen, die nach dem Mauerfall in den neuen Bundesländern aufgewachsen sind? Karoline Staude zeigt, dass sich die Zugehörigkeitserzählungen dieser Personen oft diffus und teils widersprüchlich gestalten. Zugleich legt sie dar, dass das 'Ostdeutsche' im Bourdieu'schen gesellschaftlichen Klassifikationssystem einen Nicht-Ort einnimmt. Ihre empirische Studie thematisiert darüber hinaus auch die heterotopischen Räume, in denen sich der Nicht-Ort dennoch als möglicher Ort zeigt. Die Erkenntnisse bieten Anknüpfungspunkte für weitere wissenschaftliche Beschäftigungen, u.a. mit der Heterogenität des 'Ostdeutschen', sowie Impulse für Praxisprojekte.
Karoline Staude, geb. 1989, promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungs- und Lehrinteressen umfassen das Post-Wende-Ostdeutschland, gesellschaftliche Ungleichheiten und postkoloniale Kontinuitäten.