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Diese Arbeit behandelt die über 200-jährige Entwicklung des Pfandbriefwesens und jener Institute, die dieses Wertpapier in Umlauf bringen. Trotz des enormen Unterschieds, den die heutigen Pfandbriefe im Vergleich zu ihren frühen Vorläufern darstellten, ist der ursprüngliche Zweck, nämlich eine Geldforderung durch Hypotheken abzusichern, gleichgeblieben. Neben der rechtshistorischen Betrachtung wird auch auf die Rechtsnatur des Sicherungsrechts für die Pfandbriefgläubiger eingegangen und nachgewiesen, daß sich in diesem Rechtsgebiet Hypothekarrecht, Wertpapierrecht und Konkursrecht ineinander verzahnen. Obwohl primär die Entwicklung in Österreich dargestellt wird, werden viele Querverbindungen, insbesondere zu Deutschland, aufgezeigt und näher untersucht.
Der Autor: Leopold-Michael Marzi wurde 1961 in Wien geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. 1986 Sponsion, 2001 Dissertation. Seit 1998 ist der Autor mit der Leitung des Rechtsbüros des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien betraut. Er publiziert regelmäßig zu krankenhaus- und gesundheitsrechtlichen Themen.
Aus dem Inhalt: Die Anfänge des Pfandbriefs - Die Fortschritte des Pfandbriefsystems in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Der Pfandbrief in Österreich - Die deutsche Gesetzgebung betreffend des Pfandbriefwesens -Die österreichischen Landeshypothekenanstalten - Das Pfandbriefsystem in Österreich nach dem 2. Weltkrieg.