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Manche Menschen verbringen ihr ganzes Leben damit, das zu suchen, was sie längst verloren haben.
Harrison und Scott haben sich wiedergefunden. Aber Finden ist nicht dasselbe wie Bleiben. Da sind alte Wunden, die schief verheilt sind, alte Ängste, die nie ganz verschwunden sind - und eine Welt, die ihnen immer wieder eingeredet hat, kleiner zu sein, als sie sind. Liebe, das lernen die beiden, ist kein Ziel. Sie ist eine Entscheidung, die man jeden einzelnen Tag neu trifft - auch und gerade dann, wenn Loslassen der leichtere Weg wäre.
Als eine plötzliche Krise sie an den Rand des Verlusts bringt, muss Harrison sich einer Frage stellen, vor der er seit 1989 wegläuft: Was bedeutet es, wirklich zu bleiben? Nicht nur zu überleben - sondern da zu sein, ganz und ohne Wenn und Aber, für den Menschen, der schon immer im Mittelpunkt seines Lebens stand.
Wenn Liebe bleibt begleitet Harrison und Scott durch drei Jahrzehnte - von den Straßen Denvers bis in die leisen Momente eines ganz normalen Lebens - und endet mit einem Epilog, der kein Schluss ist, sondern ein Anfang: ein gewöhnlicher Montagmorgen im Jahr 2021, Kaffeeduft in der Küche, und ein Junge mit rosa gefärbten Haaren, der die Augen seines Vaters geerbt hat. Und dessen Sturheit gleich mit.
Ich schreibe über Liebe, Begehren, Angst und Gefühle, die genauso verletzen wie sie retten. Manche entstehen aus Emotionen, die ich gerne erleben würde; andere aus Erfahrungen, die ich niemals ertragen könnte. In jeder von ihnen steckt ein echtes Stück von mir - und Figuren, lebendig genug, damit Leserinnen und Leser ein Stück von sich selbst in ihnen wiederfinden.