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Er war der Falsche. Bis er der Einzige wurde.
Noa Addison und Atlas Hope haben eines gemeinsam: Sie können sich nicht ausstehen. Noa ist der Baseballstar mit dem schiefen Cap und dem schlagfertigen Mundwerk. Atlas ist der rothaarige Sohn des Trainers - präzise, scharfzüngig, und entschlossen, sich von niemandem aus der Ruhe bringen zu lassen. Schon gar nicht von Noa. Aber das Leben in Briarwood ist klein, der Schulbus eng, und Jensen - Älterer Bruder, gemeinsamer Freund, notorischer Vermittler - sorgt dafür, dass die zwei sich nie wirklich aus dem Weg gehen können. Was als stille Feindschaft beginnt, wird zu etwas Unbenennbarem. Beide kommen in demselben Sommer mit sich selbst ins Reine - leise, schmerzhaft, ohne Publikum. Beide lernen, wer sie sind. Und ohne es zu planen, lernen sie dabei auch, wer der andere ist. Mein falscher Freund erzählt eine Geschichte über vier Bände: von der ersten Anspannung im Schulbus bis zur Sprachnachricht um 3:45 Uhr morgens. Vom Abschlussball mit zwei Kronen bis zu einem Abendessen mit selbstgemachter Pasta und bemehlten Händen. Von dem Vater, der zwischen ihnen steht - und der Mutter, die ihn nicht lässt. Von fünf verlorenen Jahren und dem Mut, trotzdem zurückzukehren. Dies ist keine Geschichte über perfekte Liebe. Es ist eine Geschichte darüber, wie man lernt, sich selbst zu sagen - und dann, irgendwann, auch dem anderen. Ein Abend. Vier Bücher. Eine Reise, die von Anfang an unvermeidlich war.
Ich schreibe über Liebe, Begehren, Angst und Gefühle, die genauso verletzen wie sie retten. Manche entstehen aus Emotionen, die ich gerne erleben würde; andere aus Erfahrungen, die ich niemals ertragen könnte. In jeder von ihnen steckt ein echtes Stück von mir - und Figuren, lebendig genug, damit Leserinnen und Leser ein Stück von sich selbst in ihnen wiederfinden.