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Henrique ging zu Gabriel mit einer Absicht. Was geschah, war etwas völlig anderes. In einer Sekunde aus Mut - oder Wahnsinn - handelt er, ohne nachzudenken. Und dann läuft er weg. Buchstäblich. Jetzt liegt er in seinem Zimmer, starrt an die Decke, das Herz rast, ein dummes Lächeln lässt sich nicht unterdrücken - und er hat absolut keine Ahnung, was als Nächstes kommt. Gabriel wird ihn hassen. Oder nicht. Und genau diese Möglichkeit ist das Beängstigendste von allem.
Ich schreibe über Liebe, Begehren, Angst und Gefühle, die genauso verletzen wie sie retten. Manche entstehen aus Emotionen, die ich gerne erleben würde; andere aus Erfahrungen, die ich niemals ertragen könnte. In jeder von ihnen steckt ein echtes Stück von mir - und Figuren, lebendig genug, damit Leserinnen und Leser ein Stück von sich selbst in ihnen wiederfinden.