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Unsinn sprießt aus allen Ecken - von Dada bis Online-Brainrot, von Zen bis Slapstick, von Camp bis Trump, von der mathematischen Logik bis zur Clownerie, von der Sprachphilosophie bis zur Nonsens-Literatur. Wenn Menschen allgemein nach Sinn streben - denkend, symbolisch, sozial, affektiv und körperlich -, auf was für Erfahrungsweisen und Weltverhältnisse deutet dann Unsinn? Wie entsteht die Unterscheidung von Sinn und Unsinn jeweils situativ und perspektivisch neu? Welche Machtverhältnisse kommen dabei ins Spiel? Ludwig Drosch analysiert transdisziplinär und -kulturell, über die Philosophie hinaus, 'Praktiken des Unsinns': Weisen, Unsinn zu machen, zu genießen, ihm zu begegnen, ihn kritisch abzuwehren oder sich von ihm öffnen zu lassen.
Ludwig Drosch, geb. 1991, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte der Mathematik und Philosophie in Berlin und Paris.