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Elementarer Bestandteil dieser Welt ist es, dass ein Leben für ein Leben getauscht werden kann. Tötet man also den Mörder einer geliebten Person, erwacht diese wieder zum Leben. Die Grenze zwischen materieller Realität und dem individuellen Gefühl, wie die Welt funktionieren könnte oder sollte, ist in diesem Werk nicht klar eindeutig. Das Land, in dem sich die Handlung abspielt, weist viele Parallelen zum feudalen Japan der Edo-Zeit auf, wenn auch an einigen Stellen bewusst davon Abstand genommen wurde. Den größten Unterschied zu den realen Verhältnissen dieser Zeit stellt die Entdeckung der Dampfmaschine dar, sodass der Beruf des Dampfschmieds aufkam. Am Ende einer langen kriegerischen Periode dieses Landes stehen die beiden Hauptprotagonisten Kosame und Kyoshiro, die als Soldaten in der letzten und alles entscheidenden Schlacht gekämpft haben. Das Land wird befriedet und Krieger werden in einer Zeit des Friedens nicht mehr gebraucht. Beide müssen sich nach einer neuen Perspektive umsehen und entscheiden sich dazu, den Mörder der Geliebten und den der Schwester zu suchen, um diese wiederzubeleben und die schöne alte Zeit neu aufblühen zu lassen. Auf der Reise durch das ganze Land treffen sie auf der Suche nach Hinweisen verschiedene Leute, die ihnen alle einen Teil ihrer Weltanschauung darlegen. Als Krieger haben sich die beiden schon oft mit Leben und Tod, aber auch mit der Liebe oder der Existenz beschäftigt, und dennoch bekommen sie immer wieder neue Perspektiven präsentiert. Ziel des Buches ist es nicht einzig und allein zu unterhalten; es soll der geneigten lesenden Person neue Perspektiven und gedankliche Ansätze liefern. Einige Zusammenhänge sind bewusst vage formuliert, sodass man gezwungen ist, sich mit der hier dargelegten Philosophie auseinanderzusetzen.
Ich schreibe unter dem Pseudonym M. Sebas, weil ich nicht wie der Mensch wirke, der Bücher schreibt und sich mit Philosophie befasst. Nicht, dass mir diese Außenwirkung missfallen würde - sie passt nur einfach nicht zu dem Menschen, der ich bin. Daran kann ich nichts ändern, und das ist okay so. Viel mehr kann ich über M. Sebas auch gar nicht sagen. Immerhin ist diese Identität gänzlich anders als der Mensch, als der sie wahrgenommen wird und zu dem sie gehört.